Die ersten Anzeichen dafür, dass unsere Vorfahren Fleisch es-sen, stammen aus der Zeit vor 2,5 Millionen Jahren. Dies be-zieht sich auf das Zeitalter, in dem weniger Niederschlag zu einem Rückgang der Qualität von Früchten und Pflanzen führ-te. Was den Menschen jedoch weiterhin erlaubt, Tiere als gro-ßen Teil der Nahrungsressourcen zu nutzen, sind neben wirt-schaftlichen Motivationen, verschiedenen Religionen und ihren Auswirkungen auf die menschliche Sozial- und Esskultur. Im Christentum hat nur der Mensch eine ewige Seele, daher sind leblose Tiere überflüssig. Beim Islam ist der Mensch in erster Li-nie Gottes Geschöpf, also gelten Menschen als «Die beste der Geschöpfe Gottes». In allen Religionen, einschließlich Jainis-mus, Buddhismus und Hinduismus, hat der Mensch versucht, die Überlegenheit des Menschen und die Ausbeutung von Tie-ren zu rechtfertigen, sei es für Fleisch, Milch oder als Arbeits-kraft.
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